Karlsruher SC hat den 20‑jährigen Offensivmittelfeldspieler Ali‑Eren Ersungur an die Regionalligisten VSG Altglienicke abgegeben. Der Transfer wurde am 26. Juli 2026 offiziell bestätigt und beinhaltet eine Rückkaufoption für den KSC.
Warum wurde Ersungur abgegeben?
Timon Pauls, Direktor Profifußball beim KSC, erklärte, dass Ersungur in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung gezeigt habe, aber für den nächsten Karriereschritt regelmäßige Spielpraxis nötig sei. „Um seine nächsten Schritte machen zu können, braucht er unbedingt regelmäßige Spielpraxis. Deshalb ergibt dieser Transfer für alle Parteien nur Sinn“, sagte Pauls. Der Klub hofft, dass der junge Spieler in Berlin mehr Minuten sammelt und dadurch an Erfahrung gewinnt.
Was bedeutet das für den KSC?
Ersungur hat bislang acht Einsätze für die erste Mannschaft des KSC absolviert. Mit seiner Abreise verliert das Team ein flexibles Offensivoption, doch die Rückkaufoption gibt dem Verein die Möglichkeit, den Spieler bei Bedarf zurückzuholen. Der KSC bleibt damit flexibel im Mittelfeld, während er gleichzeitig junge Talente fördert.
Wie sieht die aktuelle Saison aus?
Derzeit steht Karlsruher SC auf dem 10. Tabellenplatz der 2. Bundesliga, hat 44 Punkte aus 34 Spielen und ein aktuelles Formprofil von LDWLL. Die Mannschaft hat 53 Tore erzielt und 64 kassiert, also ein Minus von 11 Toren, und liegt 26 Punkte hinter Tabellenführer FC Schalke 04.
Was erwartet VSG Altglienicke?
VSG Altglienicke, das in der Regionalliga spielt, erhält mit Ersungur einen offensiven Mittelfeldspieler, der bereits Erfahrung in der 2. Bundesliga gesammelt hat. Der Klub hofft, dass er sofort in die Startelf einsteigt und das Angriffsspiel der Mannschaft belebt. Für den jungen Spieler bietet die neue Umgebung die versprochene Spielzeit, die er in Karlsruhe nur sporadisch bekam.
Wie geht es für Ersungur weiter?
Ali‑Eren Ersungur wird voraussichtlich im Sommertraining von Altglienicke integriert. Sein Ziel ist es, sich schnell an das höhere Tempo der Regionalliga anzupassen und seine technischen Stärken auszuspielen. Sollte er sich beweisen, könnte KSC die Rückkaufoption aktivieren und ihn im nächsten Transferfenster zurückholen.
Der Abschied von Ersungur ist ein Zeichen dafür, dass Karlsruher SC aktiv an der Entwicklung seiner jungen Spieler arbeitet, während er gleichzeitig seine Kaderplanung für die zweite Saisonhälfte verfeinert.
Karlsruher Hub